Lebendige Geschichtsforschung in Trier - Das Römische Transportschiff „Secundinia“
Die fahrtüchtige Rekonstruktion eines römischen Prahms erlaubt es, mit Messinstrumenten Erkenntnisse zu Leistung und Geschwindigkeit zu ermitteln. Die Rekonstruktion der BBS Wittlich wurde im Rahmen eines interdisziplinären Projekts der Fächer Geschichte und Maschinenbau getestet.
© Universität Trier, Alte Geschichte
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Beschreibung:

Die fahrtüchtige Rekonstruktion eines römischen Prahms erlaubt es, mit Messinstrumenten Erkenntnisse zu Leistung und Geschwindigkeit zu ermitteln. Die Rekonstruktion der BBS Wittlich wird im Rahmen eines interdisziplinären Projekts der Fächer Geschichte und Maschinenbau getestet.

Trotz der Fülle an archäologischen Überresten existieren nur wenige schriftliche Zeugnisse oder Abbildungen von Prahmen, deren Be- und Entladung oder deren Einsatz. Und das, obwohl es zahlreiche Beispiele für extreme Transportsituationen gibt. Hier entdecken Sie eine fahrtüchtige Rekonstruktion (M 1:2) des römischen Transportschiffs „Secundinia“. Diese eröffnet Studierenden der Geschichte und des Maschinenbaus die einmalige Möglichkeit, mit modernen Messinstrumenten erstmalig abgesicherte Erkenntnisse zu Leistungsdaten und Reisegeschwindigkeit der Römer zu ermitteln. Mit dem schwimmfähigen Prahm wurden bereits Messfahrten im Oberwasser der Trierer Schleuse mit Unterstützung des Wasser- und Schifffahrtsamts Trier durchgeführt.

Lehrer und Schüler der BBS Wittlich haben nach Plänen des Mainzer Museums für Antike Schifffahrt die 10 m lange und 1,70 m breite Rekonstruktion eines römerzeitlichen Flussschiffes (Prahm) gefertigt. Diese wurde Anfang Oktober 2015 im Yachthafen Monaise der Universität Trier zu Lehr- und Forschungszwecken übergeben. Mit den Erkenntnissen aus Versuchen dieser Art wird es der Geschichtsforschung gelingen, einen weiteren Schritt zur Erforschung der antiken Wirtschaft zu gehen.

Öffnungszeiten:
16:00 bis 00:00
Aussteller:
Prof. Dr. Christoph Schäfer, Prof. Dr. Karl Hofmann von Kap-herr
Universität Trier, Alte Geschichte und Hochschule Trier, Maschinenbau

Ort:
Viehmarktplatz