Die Weinbergdrohne - Eine Drohne zur Identifizierung und Lokalisierung des Kirschessigfliegenbefalls in Weinbergen
Zur Unterstützung der Pflege von Weinreben wird hier eine autonom fliegende Drohne eingesetzt, die den Winzer über einen Kirschessigfliegenbefall, sowie dessen konkrete Position informiert.
(c) Hochschule Trier
49.75116,6.63824
Beschreibung:

Die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen hat nicht nur seit langem in industrielle Prozessen wie beispielsweise dem Automobilbau Einzug gehalten, sondern auch in der Landwirtschaft. Der Einsatz von unbemannten Fahrzeugen, welche GPS gestützt zentimetergenau das Saatgut ausbringen und ernten sind heutzutage keine Seltenheit mehr. In der Moselregion ist der Weinbau eine wesentliche Wirtschaftskraft mit dem größten Steillagenweinbaugebiet (bis zu 65 Grad Hangneigung) der Welt und mit der weltweit größten Rieslinganbaufläche von mehr als 5300 ha. Dabei ist die Kirschessigfliege (KEF) einer der Schädlinge, welche jedes Jahr die Ernte bedrohen. Der erste Schritt zu Bekämpfung der KEF ist die Erkennung welche Anlagen und welche Rebstöcke bereits befallen sind. Bei der zuvor angesprochenen Größe und der Empfehlung des DLR (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum) für Rheinland-Pfalz zu einer gewissen Zeit eine engmaschige Überprüfung des Befalls vorzunehmen, ist eine manuelle Überprüfung sehr schwierig. Diese Arbeit kann von autonom fliegenden Drohnen ausgerüstet mit hochauflösenden Kameras übernommen werden. Die Drohnen berechnen ihre Flugroute selbstständig und starten ihre Mission. Die gesammelten Daten können im Laufe des Fluges oder im Nachgang analysiert und so zur Schädlingsbekämpfung effizient genutzt werden.

Öffnungszeiten:
16:00 bis 00:00
Aussteller:
Prof. Dr. Georg Rock
Informatik, Hochschule Trier
G.Rock@hochschule-trier.de
Ort:
Angela-Merici-Gymnasium
Aula
Weitere Informationen: