Schnittstellen zum Gehirn - Medizintechnische Methoden zur Untersuchung und Therapie von Gehirnfunktionen
Die Funktion des Gehirns ist komplex und in vielen Details noch unerforscht. Durch Videopräsentationen und Exponate stellen wir ihnen Arbeitsmethoden in den Neurowissenschaften vor. Hierbei gehen die Anwendungen von Morbus Parkinson bis hin zu Stressforschung.         
© Prof. Dr. Klaus Peter Koch
49.75116,6.63824
Beschreibung:

Ein Teil der Exponate behandelt die Tiefe Hirnstimulation, die eine innovative und fest etablierte Behandlung von Bewegungsstörungen bei Morbus Parkinson darstellt. Es werden Elektroden ins Gehirn implantiert, um eine kontinuierliche elektrische Erregung an die motorischen Kerngebiete des Gehirns zu applizieren. Die konventionelle Untersuchung von Bewegungsstörungen erfolgt oftmals in neurologischen Einrichtungen durch die visuelle Untersuchung des Bewegungsapparats. Um diese Untersuchungsmethode in Abhängigkeit zur elektrischen Erregung des Schrittmachers zu quantifizieren, werden tragbare Sensorsysteme in der Forschung eingesetzt, die am Bewegungsapparat fixiert werden. Diese können die klinische Untersuchung von Bewegungsstörungen unterstützen, um verbesserte Therapieansätze anzuwenden. Auf der Ausstellung können dazu Exponate und Sensorsysteme besichtigt werden.
In einem weiteren Teil werden Methoden der funktionellen Analyse von Zellen im Gehirn vorgestellt, hierbei werden optische Methoden mit elektrophysiologische Methoden kombiniert.

Öffnungszeiten:
16:00 bis 00:00
Aussteller:
Prof. Dr. Klaus Peter Koch (Hochschule Trier) - Prof. Schächinger (Universität Trier) und LCSB in Luxembourg
Informatik, Hochschule Trier

Ort:
Angela-Merici-Gymnasium
Raum E10