Mindestlöhne, Tarifverträge und deren Anpassung - – Wie stabilisiert man die gesamtwirtschaftliche Entwicklung?
Mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes hat Deutschland seit 2015 eine allgemeine Lohnuntergrenze. Handelt es sich dabei um einen marktwidrigen Eingriff? Oder stabilisieren Mindestlohn, Flächentarifverträge und deren regelmäßige Erhöhung sogar die konjunktur
© Hochschule Trier
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Beschreibung:

Seit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes ab 1.1.2015 hat Deutschland erstmals eine allgemeine Lohnuntergrenze. Umstritten ist nach wie vor dessen Wirkung. Gleichzeitig stehen seit einiger Zeit die Millioneneinkommen der obersten Führungsebene deutscher Unternehmen vermehrt in der Kritik. Wie gestaltet sich die Einkommensbildung in einer modernen Volkswirtschaft? Sind Niedriglöhne und Millionengehälter marktgerecht? Kann man diese wichtige Aufgabe überhaupt dem Markt überlassen? Werden Arbeitnehmer gemäß ihrer Leistung bzw. Produktivität bezahlt – oder eher gemäß der Produktivität ihres Arbeitgebers, ihrer Branche oder ihres Landes insgesamt? Kann man die individuelle Arbeitsproduktivität überhaupt messen? Kann diese Produktivität ein allgemeiner Maßstab der Einkommensbildung sein? Welche Rolle haben die Tarifpartner, also Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände? Verbessern Flächentarifverträge das Marktergebnis oder verzerren sie dieses? Darf der Staat in die Tarifautonomie eingreifen?
Diese und weitere Fragen werden in dem Workshop vor allem aus gesamtwirtschaftlicher Sicht bearbeitet. Fragen und Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht.

 

Öffnungszeiten:
17:00 bis 17:30
Aussteller:
Prof. Reinhold Moser
Hochschule Trier/Umwelt-Campus Birkenfeld: Umwelt- und Betriebswirtschaft

Ort:
Angela-Merici-Gymnasium
Vortragsraum
Veranstaltungen:
Mindestlöhne, Tarifverträge und deren Anpassung
Ort: Angela-Merici-Gymnasium
Art der Veranstaltung: Vortrag
Personen: Prof. Reinhold Moser, Hochschule Trier/Umwelt-Campus Birkenfeld: Umwelt- und Betriebswirtschaft