Klassische Komplexität - Was haben Römer mit Informatik zu tun?
Wie schwierig Aufgaben zu lösen sind, wussten schon die alten Römer. Die Vorbereitung auf Schlachten war für die Römer nicht nur existentiell, sondern wurd auch gespielt. Latrunculi war eines der bekanntesten und beliebstesten Spiele und bei Legionären sehr geschätzt.
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Beschreibung:

Komplexitätstheorie ist ein Teilgebiet der Theoretischen Informatik. Mit ihr kann gezeigt werden, wie schwierig bestimmte Aufgaben für Computer sind. Klingt kompliziert, kann aber ganz einfach erklärt werden. Anschauliche Beispiele aus der Römerzeit verdeutlichen dies.

 

Die Komplexitätstheorie gestattet anzugeben, wie schwierig gewisse Aufgaben für Computer sind. Schlüpfen Sie ein die Rolle eines römischen Legionärs und betrachten Sie die Komplexität aus seiner Sicht. Erfahren Sie dabei, wie schwierig Alltagsaufgaben des Militärs in dieser Zeit (im Sinne der Informatik) sein konnten.

 

Wir zeigen die Komplexitätstheorie am Beispielt von Latrunculi. Das war der Name eines römischen Brettspiels für zwei Personen und wurde ohne Würfel gespielt. Beide Seiten erhielten die gleiche Anzahl an Spielsteinen, die sich farblich voneinander unterschieden. Die Spielsteine besaßen alle die gleiche Wertigkeit.

 

Latrunculi war das verbreitetste und beliebteste Spiel der Römer und wurde vor allem von den Legionären als Zeitvertreib sehr geschätzt.

Öffnungszeiten:
16:00 bis 00:00
Aussteller:
Prof. Dr. Henning Fernau
CIRT Universität Trier
fernau@uni-trier.de
Ort:
Viehmarktplatz
CIRT Stand
Weitere Informationen: